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Luftreinigung wichtiger denn je: WHO warnt vor Übertragung von Covid-19 durch die Luft

7. November 2020 – 4 Min.

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Update 17.November 2020: Die britische Regierung zieht nach

Kürzlich wies Rensair bereits auf die neuesten Hinweise im Bereich Luftreinigung hin, als die WHO ein fünfminütiges Video veröffentlichte, in dem sie eine gute Raumlüftung oder, wo dies nicht möglich ist, die Verwendung von Luftreinigungsgeräten mit HEPA-Filtern (z. B. einen Rensair Luftreiniger mit Krankenhausqualität) empfiehlt.

Jetzt hat die britische Regierung in Zusammenarbeit mit dem NHS ein ähnliches Video über die Risiken der Übertragung von Covid19 durch die Luftveröffentlicht. Darin wird hervorgehoben, wie eine infizierte Person durch die Atmung „kleine Coronavirus-Partikel“ (d. h. Aerosole) erzeugen kann, die a) in der Luft schwebenund b) lange in einem Raum oder geschlossenen Gebäude bleiben könnenandere Menschen atmen diese dann ein und können sich infizieren.

Wie die WHO empfiehlt auch die Regierung eine gute Belüftung durch das Öffnen von Fenstern und den Einsatz von Dunstabzugshauben. Auch wenn sich dieses Video an Privathaushalte richtet, gilt dies natürlich für alle schlecht belüfteten Innenräume. 

Wie wir in unserem ursprünglichen Artikel weiter unten erörtern, zeigt diese Anerkennung der Übertragung über die Luft, dass die Regierungen endlich die von vielen Wissenschaftlern schon seit geraumer Zeit geforderte Verringerung des Risikos der Covid-Übertragung über die Luft als vorrangig ansehen und entsprechend handeln. Unsere Schlussfolgerung bleibt dieselbe – die Öffentlichkeit wird sich dieser Risiken der Übertragung über die Luft stärker bewusst werden und daher zunehmend wirksame Lösungen zur Eindämmung dieses Risikos an den Orten erwarten, an denen sie arbeiten, einkaufen oder diese aus anderweitigen Gründen besuchen. 

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Originalartikel vom Oktober 2020: Luftreinigung im Wandel

Jüngst haben Unternehmen für Luftreinigung – insbesondere das Pionierunternehmen Rensair – eine verstärkte Nachfrage nach ihren Luftreinigern verzeichnet. Dies ist auf eine plötzliche Änderung der offiziellen Politik in Bezug auf das Risiko der Übertragung von Covid-19 über die Luftsowie auf die erhöhte Aufmerksamkeit der Medien für dieses Risiko zurückzuführen.

Frederik Hendriksen, Mitgründer von Rensair, erklärt: „Wir stellen fest, dass sich immer mehr Unternehmen dieser neuen Erkenntnisse bewusst werden und sich überlegen, wie sie ihren Kunden und Mitarbeitern Sicherheit bieten können, die nun erwarten, dass diese Risiken der Übertragung über die Luft gemindert werden.“ Er fährt fort: „Früher wurde ein größerer Teil unserer Geräte im Gesundheitssektor (Krankenhäuser, Ärzte, Zahnärzte, Pflegeheime etc.) installiert, aber das hat sich nun geändert. Mittlerweile wird der Großteil an Unternehmen im Privatsektor geliefert.“

Der folgende Kommentar erläutert die Veränderungen und die erhöhte Medienaufmerksamkeit und enthält Links zu wichtigen institutionellen Dokumenten, wissenschaftlichen Forschungsarbeiten und wichtigen Medienberichten.

Interview mit Dr. Maria Neira von der WHO über das Risiko der Übertragung von Covid19 durch die Luft und die Wichtigkeit ausreichender Belüftung

Bis vor kurzem haben die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und viele Regierungsinstitutionen dem Risiko der Übertragung von Covid19 über die Luft keine große Bedeutung beigemessen. Der Schwerpunkt und die sich daraus ergebenden Leitlinien lagen auf den Risiken der Übertragung durch große Tröpfchen, die auf Oberflächen fallen und bei Berührung und Einnahme eine Übertragung verursachen.

So sind beispielsweise die HSE-Leitlinien der britischen Regierung zur Belüftung kurz und vage gehalten. Empfohlen wird lediglich eine gute Belüftung durch das Offenhalten von Fenstern und Türen sowie das Abschalten von Umluftventilatoren. In Anbetracht der veränderten Witterungsbedingungen sind diese Empfehlungen für viele Bewohner älterer Gebäude oder Standorte mit schlechter Belüftung nicht mehr praktikabel.

Diese niedrige Priorität stand im Widerspruch zu den wissenschaftlichen Untersuchungen. Diese hatte schon seit einiger Zeit vor den Risiken der Übertragung von Covid über die Luft gewarnt. Bereits im Juni schrieben Wissenschaftler und Professoren Artikel, in denen sie auf die Risiken hinwiesen, die von Aerosolen ausgehen, die viele Stunden lang in der Luft schweben können und in schlecht belüfteten Räumen herumschwirren. Dies gipfelte darin, dass 239 Wissenschaftler im Juli einen offenen Brief an die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schrieben, in dem sie eine offizielle Anerkennung und Erforschung des Risikos der Virusübertragung über die Luft forderten.

Es ist klar, dass die offiziellen Institutionen nun ihre Haltung gegenüber den Risiken der Übertragung von Covid-19 über die Luft geändert haben, was zu einem großen Medienecho geführt hat.

Die WHO hat die Risiken der Covid-19-Übertragung inzwischen erkannt und ein fünfminütiges Video veröffentlicht, in dem sie eine gute Raumlüftung oder, wo dies nicht möglich ist, Luftreinigungsgeräte mit HEPA-Filtern (z. B. einen Rensair Luftreiniger mit Krankenhausstandard) empfiehlt. Ein air purification devices that use HEPA filters (e.g. a Rensair Hospital-grade Air Purification Unit). An EMG-Belüftungsbericht, der der SAGE vorgelegt wurde, wies auf dieselben Risiken durch die Modellierung des Luftstroms hin – interessanterweise verwendete dieses Forschungspapier ähnliche Formulierungen wie die Richtlinien, die der NHS/Chief Dental Officer England bereits im August an Zahnarztpraxen herausgegeben hatte (und die im Oktober aktualisiert wurden).

Rensair Luftreiniger, konzipiert nach Krankenhausstandards

Was die Medien betrifft, so haben die Zeitungen The Guardian, The Times und The Daily Telegraph in letzter Zeit alle sehr ähnliche und ausführliche Artikel über die Risiken der Übertragung von Covid-19 über die Luft geschrieben und dabei die bekannten Beispiele ungeklärter Virusübertragungen angeführt, bei denen sich Menschen mit Covid-19 angesteckt haben, obwohl sie nicht in unmittelbarer Nähe oder in Kontakt mit einer infizierten Person waren. Ein sehr interessanter Artikel des Science Magazine unterstreicht, dass die Konzentration auf den R-Koeffizienten unangebracht ist, und schlägt vor, sich mehr mit dem K-Koeffizienten für die Ausbreitung von Infektionskrankheiten zu befassen (d. h. „Super-Spreader“-Veranstaltungen). Ein Artikel in EL PAÍS – der große Aufmerksamkeit erlangte – konzentrierte sich auf die Modellierung des Risikos der Übertragung über die Luft in verschiedenen Umgebungen (Bars, Restaurants und Klassenzimmern) mit unterschiedlichen Belüftungsbedingungen über verschiedene Zeiträume.

Frederik Hendriksen fasst zusammen, warum er glaubt, dass eine breitere Gruppe von Unternehmen begonnen hat, sich mehr um die Luftreinigung zu kümmern: „In den letzten Monaten haben wir eine wichtige Veränderung im Bewusstsein der Behörden für die Risiken der Übertragung von Covid-19 über die Luft festgestellt, was zu einigen Änderungen der Leitlinien und Empfehlungen geführt hat. Dies wurde von der Presse aufgegriffen, was unserer Meinung nach allmählich zu einer stärkeren Sensibilisierung der breiten Öffentlichkeit für diese Risiken führt. Wir glauben, dass Geschäftsinhaber diese Risiken stärker wahrnehmen und Maßnahmen ergreifen, um diese Risiken für ihre Kunden und Mitarbeiter zu mindern, die eine Luftreinigung als Teil einer umfassenden Covid-19-Politik fordern werden“.

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