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Saubere Luft sollte in Pflegeheimen höchste Priorität haben

1. März 2022 – 4 Min.

Die Covid-19-Pandemie hatte verheerende Folgen für den britischen Pflegeheimsektor. Die CQC (Care Quality Commission) meldet mehr als 39.000 Todesfälle zwischen dem 10. April 2020 und dem 31. März 2021.

Bevor die Weltgesundheitsorganisation (WHO) im November 2020 erklärte, dass Covid-19 vor allem durch das Einatmen von Aerosolen und nicht durch das Berühren von Oberflächen übertragen wird, war PSA (Persönliche Schutzausrüstung) Mangelware und der Schwerpunkt wurde auf Reinigung bzw. Desinfektion gelegt. Krankheitserreger wie Covid-19 befinden sich in Aerosolen, die kranke Menschen beim Atmen, Sprechen, Husten oder Niesen ausstoßen und die in schlecht belüfteten Innenräumen lange in der Luft umherschweben können.

Eine vom Ministerium für Gesundheit und Soziales (Department of Health and Social Care) veröffentlichte Studie ergab, dass der Aufenthalt in einem gut belüfteten Raum das Risiko einer Covid-19-Infektion um mehr als 70 % senken kann. Ein anderer Bericht, der die durch Aerosole übertragene Grippe untersucht, kam zu dem Ergebnis, dass die Verbesserung der Luftqualität in Innenräumen die Übertragung von Viren ebenso wirksam reduzieren kann wie das Impfen von 50-60 % der Bevölkerung.

Die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlene Luftwechselrate liegt jetzt bei 10 Litern Frischluft pro Person und Sekunde (l/p/s), ein Ziel, das viele Pflegeheime – selbst in relativ neuen Gebäuden – nicht erreichen.

Mechanische Belüftungssysteme sind oft nicht vorhanden oder nicht effizient genug, um infektiösen Feinstaub zu bekämpfen. Natürliche Belüftung ist im Winter keine praktikable Lösung. Die Bewohner von Pflegeheimen brauchen es warm, dabei sollten jedoch die Heizkosten nicht zu sehr in die Höhe schnellen.

Hier kann Luftreinigung helfen. Sie schließt die Lücke zwischen der gewünschten und der tatsächlich erreichbaren Frischluftzufuhr, ohne das Lüften mit Außenluft.

„Unsere Bewohner beschweren sich verständlicherweise über kalte Zugluft, daher ist die ausreichende Belüftung eine echte Herausforderung", sagt Anita. „Indem wir die vorhandene Luft reinigen, anstatt Außenluft hereinzulassen, können wir die Übertragung von Viren verhindern, alle warmhalten und Energiekosten für die Heizung sparen. Es ist eine Komplettlösung- Wir alle stellen einen Unterschied in der Frische der Luft fest.“

Pflegeheime platzieren ihre Luftreiniger in der Regel in stark frequentierten Gemeinschaftsbereichen, wie z. B. im Wohn- oder Speisesaal. Dort breiten sich Infektionen am ehesten unter den Bewohnern aus. Ein Luftreiniger kann dort Infektionsausbrüche verhindern und schützt Angehörige, Personal und Bewohner*innen. Die Mobilität ist dabei sehr wichtig, damit die Geräte bei Veranstaltungen wie Spiele- oder Kinoabenden, bei denen alle in einem Bereich zusammenkommen, umherbewegt werden können:

„Die Mobilität der Geräte ist ein klarer Vorteil“, erklärt Carl Richmond, Geschäftsführer des Brookvale Pflegeheims (Prestwich). „So können wir sie immer dorthin bringen, wo sie an einem bestimmten Tag am meisten gebraucht werden, je nachdem, welche Aktivitäten stattfinden. Sie sind wie Kollegen, die rund um die Uhr auf Trapp sind, um uns alle zu schützen.“

Aber bei der großen Auswahl an Luftreinigungsprodukten und -technologien auf dem Markt brauchen Pflegeheime natürlich Beratung, bevor sie eine solche Investition tätigen.

Der britische SAGE-Ausschuss ist hier eine zuverlässigste Quelle. Er empfiehlt, dass „Luftreinigungsgeräte, deren primäres Funktionsprinzip auf faseriger Filtration (d. h. HEPA-13-Filter) oder keimtötender UV-Strahlung (UVC) beruht, bei richtigem Einsatz von Vorteil sind. Diese Geräte werden für Umgebungen empfohlen, in denen die Belüftung schlecht ist und nicht durch andere Mittel verbessert werden kann.“

Der SAGE-Leitfaden warnt zudem vor nicht wissenschaftlich belegten Technologien, die nicht nur unwirksam sein können, sondern auch schädliche Nebenprodukte freisetzen könnten: „Geräte, die auf anderen Technologien basieren (Ionisatoren, Plasma, chemische Oxidation, photokatalytische Oxidation, elektrostatische Abscheidung), verfügen nur über eine begrenzte Evidenzbasis gegen SARS-CoV-2, und/oder können unerwünschte chemische Nebenprodukte erzeugen, die zu gesundheitlichen Auswirkungen wie Reizungen der Atemwege oder der Haut führen können. Diese Geräte werden daher nicht empfohlen, es sei denn, ihre Sicherheit und Wirksamkeit kann durch entsprechende Testdaten eindeutig und wissenschaftlich nachgewiesen werden.“

Das Pflegeheim Rayners (Amersham) befolgte den Rat und stellte nach einer Recherche fest, dass die Luftreiniger robust sein und über einen leistungsstarken Ventilator verfügen müssen, damit die Luftzirkulation nicht auf die Luft unmittelbar um das Gerät selbst beschränkt ist, sondern den gesamten Raum erfüllt:

„Wir hatten HEPA und UVC unabhängig voneinander kennengelernt. Als wir von Rensairs Kombination der beiden Technologien in einem kompakten Gerät erfuhren, hat uns das überzeugt“, sagt Jim Matthews, CEO. „Es ist besonders wichtig, dass die Partikel eingefangen und sicher verschlossen werden, bevor sie durch das UVC-Licht abgetötet werden, da andernfalls die Gefahr besteht, dass Viruspartikel wieder austreten könnten. Außerdem fanden wir die starke Luftzirkulation bemerkenswert, weil dies ebenso wichtig ist.“

Eine Investition in die Luftreinigung mag durch die Covid-Pandemie als besonders sinnvoll erscheinen. Man darf jedoch nicht außer Acht lassen, dass Luftreinigung auch noch wirksam gegen viele andere saisonale Viren und Infektionen ist – von der Grippe bis zur Erkältung. Sie bringt weitere Vorteile mit sich, darunter die Beseitigung von Gerüchen und das allgemeine Wohlbefinden aufgrund der positiven Auswirkungen auf die kognitiven Funktionen der Menschen. Ein weiterer wesentlicher Vorteil, vor allem in der heutigen Zeit, sind die Kosteneinsparungen beim Energieverbrauch durch geschlossene Fenster. Die Investitionskosten für die Luftreinigungsgeräte können diese sehr schnell wieder ausgleichen.      

Es versteht sich von selbst, dass eine Impfung unerlässlich ist, und viele würden diese Art der Infektionskontrolle als die wichtigste für die Bewohner*innen von Pflegeheimen bezeichnen. Die Realität sieht jedoch so aus, dass Impfstoffe zwar den Schweregrad der Infektion begrenzen, aber die Ausbreitung nicht verhindern. Pflegeheime müssen daher alle Vorsichtsmaßnahmen ergreifen. „Es könnten neue impfstoffresistente Varianten auftauchen“, warnt Anita Astle. „Wir werden alles in unserer Macht stehende tun, um die Menschen in unserer Pflege zu schützen und weitere Ausbrüche zu vermeiden. Wir fühlen uns auf jeden Fall sicherer mit unseren Luftreinigern von Rensair.“

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