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Mikroplastik in der Luft: eine ernsthafte Bedrohung

25. April 2022 – 3 Min

Wir alle wissen, welche die Mikroplastik für die Umwelt darstellt. Aufgrund ihrer mikroskopisch kleinen Größe können Plastikpartikel von vielen Meeresorganismen aufgenommen und so Teil unserer Nahrungskette werden.

Dies stellt eine indirekte Bedrohung für unsere Gesundheit dar. Aber es gibt auch eine direkte Bedrohung, die viel näher liegt: Mikroplastik in der Luft. Dies kann mit HEPA-basierten Luftreinigung neutralisiert werden.

100 Mal schlimmer ist als befürchtet

Im November 2021 ergab eine Studie der Universität Portsmouth, dass wir täglich bis zu 7.000 in der Luft umherschwirrenden Mikroplastikpartikel einatmen. Bei der Untersuchung wurden hochempfindliche Geräte eingesetzt, um winzige Partikel mit einer Größe von weniger als 10 Mikrometern zu zählen – nur ein Zehntel der Breite eines menschlichen Haares. Die Ergebnisse der Studie wurden als „100-mal schlimmer als befürchtet“ beschrieben und stellen eine potenzielle Bedrohung für die allgemeine Gesundheit dar. Man kann es mit Asbest oder Tabak vergleichen.

Der Luftverschmutzung durch Plastik in Innenräumen wurde bisher relativ wenig Aufmerksamkeit geschenkt, aber Professor Anoop Chauhan, ein Spezialist für Atemwegserkrankungen beim Portsmouth Hospitals Trust, argumentiert, dass Mikroplastik gefährlich ist, weil es sich nicht abbaut. „Diese Partikel können im Körper Stress und Veränderungen im Stoffwechsel verursachen. Sie können die Immunität und die Fähigkeit, Infektionen zu bekämpfen, beeinträchtigen, die Fortpflanzungsfähigkeit beeinträchtigen und sind möglicherweise krebserregend.“

Beweise in den Lungen von Krankenhauspatient*innen

Nun hat eine Studie der Hull York Medical School vom Juli 2022 zum ersten Mal Mikroplastik tief in der Lunge lebender Menschen gefunden. Von 13 Patienten, die sich einer Operation unterzogen, wurden Proben von gesundem Lungengewebe entnommen. In 11 der untersuchten Proben wurden Mikroplastikpartikel gefunden.

Die Hull York Medical School setzte μFTIR-Spektroskopie ein, um Partikel bis zu einer Größe von 30 Mikrometern zu analysieren. Die häufigsten Arten sind Polypropylen, das in Kunststoffverpackungen und Rohren verwendet wird, und PET, das in Flaschen zum Einsatz kommt. Die Forscher stellten fest, dass die höchste Anzahl von Partikeln in den unteren Regionen der Lunge konzentriert war. Dies war überraschend, da die Atemwege dort kleiner sind und man erwartet hätte, dass die Partikel herausgefiltert oder abgefangen werden, bevor sie so tief in die Lunge gelangen.

Eindeutigere Forschung dringend erforderlich

Das Forum of International Respiratory Societies gibt an, dass „Luftverschmutzung sowohl akut als auch chronisch schädlich sein kann und potenziell jedes Organ im Körper beeinträchtigt“. Obwohl eingeatmete, Plastikfasern in an Krebs erkranktem Lungengewebe gefunden wurden, ist das Ausmaß der durch das Einatmen von Mikroplastikpartikeln verursachten Schäden noch nicht bewiesen.

Angesichts der exponentiellen Zunahme von Kunststoffen auf der ganzen Welt ist mehr Forschung darüber erforderlich, wie er sich auf die Strukturen und Prozesse des menschlichen Körpers auswirkt und ob er Zellen umwandeln und die Entstehung von Krebs fördern kann.

Belastung durch Mikroplastikpartikel in London relativ hoch

Eine Studie zur Mikroplastikverschmutzung in der Luft, die 2019 von Wissenschaftlern des Kings College London durchgeführt wurde, fand Plastikpartikel in allen 8 Proben, wobei die Ablagerungsraten zwischen 575 und 1.008 Stück pro Quadratmeter und Tag lagen.

Die in London gemessene Ablagerungsrate von Mikroplastik war 20-mal höher als in Dongguan, China, siebenmal höher als in Paris, Frankreich, und fast dreimal höher als in Hamburg, Deutschland. Die in London gesammelten Mikroplastikpartikel waren 20 Mikrometer klein, das bedeutet, sie können tief in die Lunge gelangen.

Maßnahme zur Minderung des Risikos

Die beste Sofortlösung ist ein mobiler Luftreiniger, der eine HEPA-Filterung (mit Vorfiltern, die die größten Partikel auffangen und den Filter schützen) und einen leistungsstarken Ventilator verwendet, um eine vollständige Luftzirkulation im gesamten Raum zu gewährleisten.

HEPA-Filter sind nachweislich hochwirksam bei der Filterung von Partikeln unterschiedlichster Größe. Zu den erfassten Partikeltypen gehören Viren, Bakterien, Allergene, Schimmel, Staub, Rauch und Fahrzeugabgase.

Die HEPA-Filterung ist eine ebenso wirksame Gegenmaßnahme für Mikroplastikpartikel und ist zu 100 % wirksam beim Abfangen von Partikeln mit einer Größe von über 10 Mikrometern. Kleinere Partikel werden mit einer Wirksamkeit von mindestens 99,97 % bis hinunter zu 0,01 Mikrometern abgefangen.

Durch den Einsatz eines ausgereiften, tragbaren Luftreinigers in Krankenhausqualität kann die Raumluft von Mikroplastik befreit werden, so dass ein sicherer Raum für die Bewohner*innen entsteht.

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